Tagesordnungspunkt

TOP Ö 12.1: Antrag der Fraktion Bündnis für Grafing e.V. vom 27.09.2019 zur Erweiterung der Fahrradabstellplätze am städtischen Freibad

BezeichnungInhalt
Nachtrag:10.12.2019 
Sitzung:17.12.2019   BWUA/062/2020 
DokumenttypBezeichnungAktionen

Das Antragsschreiben wurde am 10.12.2019 in das Gremieninfo eingestellt. Die Sitzungsleiterin stellte den Sachverhalt vor. Zur weiteren Ausführung des Inhalts übergab die Erste Bürgermeisterin das Wort an das BfG-Fraktionsmitglied Frau Dr. Yukiko Nave.

 

Antrag:

Im Antrag der Fraktion Bündnis für Grafing e.V. vom 27.09.2019 zur Erweiterung der Fahrradabstellplätze am städtischen Freibad, heißt es:

 

„Die Fraktion Bündnis für Grafing beantragt, der Stadtrat möge beschließen:

 

  1. Für das Freibad Grafing soll es ab der Saison 2020 doppelt so viele Fahrradstellplätze geben wie bisher
  2. Weiterhin sollen 6 Stellplätze für Lastenfahrräder/Fahrräder mit Anhänger geschaffen werden

 

Hintergrund:

  1. Aktuell gibt es vor dem Eingang des Freibades Stellplätze für 22 Fahrräder. An sonnigen Tagen sind fast doppelt so viele Fahrräder vor dem Bad geparkt, s. Photo
  1. Fahrräder mit Anhänger oder Lastenfahrräder sind für Familien mit kleinen Kindern eine gute Möglichkeit, das Bad ohne Auto zu erreichen. Allerdings können diese im Moment nur schwer abgestellt werden oder das Abstellen führt dazu, dass andere Radler nicht mehr ausparken können. Wir schlagen daher vor, zwei oder drei Stellplätze für Autos zu Stellplätzen für Lastenfahrräder umzuwidmen.

 

Dieser Antrag steht im Einklang mit dem Beschluss des Grafinger Stadtrates Bestandteil der Klimaschutzregion Ebersberg sein zu wollen.“

 

Aufgrund der hohen Besucherzahlen wird vor dem Freibad die Verdopplung der derzeit 22 Fahrradstellplätze beantragt.

 

Der Vertreter der Verwaltung ging auf den Antrag ein.

So gab es in der Vergangenheit bereits Versuche, die Fahrradfahrer und Parker vor dem Freibad zu unterstützen, in dem die Mittelinsel (als Parkinsel) unterbrochen wurde. Der westliche Bereich (Richtung Schwimmbad-Eingang) hätte für die Radl reserviert sein sollen. Es wurde jedoch aus unbekannten Gründen nicht konsequent durchgeführt. Bedienstete, Betreiber und auch Gäste nutzen die Fläche zum Abstellen der Autos.

 

Lösung 1:

Die Verwaltung schlägt vor, in diesem Bereich wieder mit Pollern und Ketten zu arbeiten und den westlichen Bereich (nur Sommer) abzusperren. So würde sich die Fahrradparkplatzfläche nahezu verdoppeln. Die Zufahrt für Feuerwehr und Krankenwagen muss freigehalten werden. Sollte diese Variante nicht den gewünschten Erfolg bringen, dann gäbe es noch eine weitere Variante.

 


 

 

 

Lösung 2:

Diese Lösung wurde bereits im Zuge des Ausbaus der Stadionstraße diskutiert:

Ein kleiner Wendekreis und wenige Stellplätze (Senkrechtsstellplätze zur Stadionstraße).

 

Bei beiden Varianten können zusätzliche mobile Fahrradständer (vgl. Fahrradständer in der Rotter Straße) ohne Überdachung aufgestellt werden, die man zur Winterzeit wieder abbaut.

 

In der anschließenden Diskussion wurde festgestellt, dass ein Bauantrag über die Terrassenerweiterung am Schwimmbad-Stadion in der Vergangenheit gestellt, aber nicht weiter ausgeführt wurde. Der Verwaltung liegen keine weiterführenden Informationen dazu vor. Sollte die Terrassenerweiterung noch aktuell sein, könnten und sollten die Fahrradabstellplätze in dieses Konzept integriert werden. Die Verwaltung wird gebeten hier Erkundigungen einzuholen, ob die Idee der Terrassenerweiterung noch aktuell ist.

 

Die „große Lösung“ mit dem Umbau des Parkplatzes „Am Stadion“ soll voraussichtlich in etwa drei Jahren fertiggestellt sein.

 


Nach Sachvortrag und Diskussion beschloss der Bau-, Werk- und Umweltausschuss einstimmig, wie folgt:

 

Aufgrund des erhöhten Platzbedarfes für das Abstellen von Lastenrädern oder Rädern mit Anhänger wird die Umwidmung von zwei oder drei Autostellplätzen in Lastenrad-Stellplätze durchgeführt.

 

Ein Teil der Parkplatzfläche am Schwimmbad wird mit Ketten und Poller abgetrennt und gekennzeichnet. Zudem sollen zusätzliche mobile Fahrradständer aufgestellt werden, die im Winter wieder abgebaut werden können. Eine Überdachung ist nicht vorgesehen.