Tagesordnungspunkt

TOP Ö 6: Sachstand über Barrierefreiheit in Grafing

BezeichnungInhalt
Sitzung:17.10.2019   KUSS/016/2019 
DokumenttypBezeichnungAktionen

Die Erste Bürgermeisterin stellte den Tagesordnungspunkt in der Sitzung dem Gremium vor.

 

Stadtspaziergang Barrierefreiheit am 04.11.2017

Bei einer Begehung mit dem Architekten Gutjahr fand im Jahr 2017 ein „Spaziergang“ in Grafing statt. Verschiedene Stellen im Stadtbild mit Nachholbedarf wurden identifiziert. Einige Schwachstellen wurden schon beseitigt, einige Verbesserungen müssen noch in Angriff genommen werden.

 

Die Sitzungsleiterin zeigte einen umfangreichen Maßnahmenkatalog mit bereits erledigten Aufgaben:

 

           Türen im Rathaus und in der Kämmerei sind nur mit großer Kraft zu öffnen (ältere, schwächere Menschen, Menschen mit Kinderwägen, Rollatoren, Rollstühle)
Türen wurden ausgetauscht in 2018.
Kosten: ca. 6.000 € pro Tür.
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           Fußgängerüberweg in der Griesstraße auf Höhe Café Hasi
Der Zebrastreifen wurde 2018 angebracht mit Beleuchtung, großer Aufstellfläche und Markierung für Blinde. Ein Bankerl wurde aufgestellt.
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Diskussion: Es wurde gelobt, dass der Fußgängerweg eine Verkehrsberuhigung gebracht habe.

           Die Toilette im Grieswirt war aufgrund eines Wasserschadens nicht zugänglich
Wiedereröffnung (Kosten ca. 120 T€)
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Diskussion: Die Kosten wurden als sehr hoch empfunden. Wer trägt die Verantwortung für den Schaden. Vermutlich der Bauträger. Es wurden bei der Abdichtung im Keller Versäumnisse festgestellt. Die Reklamationszeit ist allerdings verstrichen.

           Am Zugang Hans-Eham-Platz an der Kreuzung Hans-Eham-Platz/Glonnerstraße war kein Fußweg
Fertigstellung Mitte 2019.
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Kosten für Stadt über 100 T€

           Tiefgarage: Schild zum Aufzug fehlte
Schilder wurden angebracht.
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           Fußgängerampel über die Rotter Straße am St. Ägidiusweg. Ampelphase war zu kurz.
Ampelphase wurde verlängert.
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           Barrierefreier Zugang am Stadtbahnhof
vorhanden
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           Filzenexpress hält an Bahngleis 1b
kann nicht verändert werden, die Information steht aber in den Fahrplänen im Aushang und online

           Aushangkasten am Stadtbahnhof sollte niedriger hängen.
Die Höhe des Katens bleibt, da dann nicht mehr lesbar für normalgroße Menschen – wird nicht als Barriere empfunden.

           Sitzbank am Stadtbahnhof soll Armlehnen bekommen.
Beim Bauhof in Auftrag gegeben.

           Gehweg in der Grenzstraße oft zugeparkt.
Parkverbotsschilder stehen schon seit längerem. Es wird auch regelmäßig kontrolliert.
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           Bankerl an der Südseite des Rathauses
2018 umgesetzt als Spende des Förderwerks.
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           Geschäftszugänge am Öxinger Platz zum Teil nicht barrierefrei
Stadt hat Planung in Auftrag gegeben.
Kosten 49 T€.
Entscheidung vom BWUA verschoben.

           Der Zugang zum Übergang vor dem Stadtbahnhof soll ein zu starkes Gefälle haben.
Das Gefälle entspricht den Vorschriften.
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           Zugang Stadtbahnhof–Lagerhausstraße Richtung Innenstadt: Pflasterung sollte verbessert werden.
Eine Einigung mit 49 Eigentümern ist leider nicht möglich.

Diskussion: Es wurde vorgeschlagen, die Einbahnstraßen-Möglichkeit zu prüfen, um eine Entschleunigung des Verkehrs zu erzwingen. Andere Diskussionsteilnehmer warnten jedoch, dass Einbahnstraßen in der Regel schneller befahren werden. Es wurden auch die schlechten Straßenverhältnisse in der Grandauer Straße bemängelt.

           Lagerhausstraße ist für Fußgänger gefährlich.
Der verkehrsberuhigte Bereich wurde 2012 aufgehoben, weil die Lagerhausstraße nicht die gesetzlichen Voraussetzungen dafür erfüllt.

           Anfang des verkehrsberuhigten Bereichs in der Vazaninistraße ist vom Bahnhof her kommend nicht gekennzeichnet.
Doch – das Schild wurde anscheinend beim Spaziergang übersehen.
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           Der Aufzug der Tiefgarage im Grandauer Hof ist defekt.
Der Eigentümer weigert sich und ist auch im Recht. Der Wunsch ist rechtlich nicht durchsetzbar.

           In der Vazaninistraße ist das Schild Richtung Stadtmitte vom Bahnhof kommend nicht sichtbar.
in Auftrag gegeben

           In der Vazaninistraße wird eine Gehwegführung vermisst.
In verkehrsberuhigten Bereichen ist kein Gehweg zulässig!

           Pflaster im Grandauerhof
für Rollstuhlfahrer geeignet
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           Im Durchgang Grandauer Hof/Marktplatz ist das Pflaster für Rollstuhlfahrer ungeeignet.
Der Weg befindet sich im Privatbesitz.

           Gehweg in der Bahnhofstraße auf Höhe des Griechischen Lokals zu schmal.
Übergang Bahnhofstraße von der Lagerhausstraße kommend ist zu gefährlich.
Bushaltestelle nicht barrierefrei
Die Bahnhofstraße wird im Zuge des Baus der Gartenstraße Neu bzw. im Zuge der Abstufung der Staatsstraße umgebaut.
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           Kreuzung am Unteren Marktplatz nicht barrierefrei. Gehwege zu schmal.
Diese Kreuzung ist einer der Schwerpunkte des Integr. Verkehrskonzeptes.

           Hinweisschild auf WC in der Kath. Kirche fehlt.
Bei der Kirche angefragt

Diskussion: Es wurde ausführlich über die Toilettensituation an der Katholischen Kirche diskutiert. Eine bessere Kennzeichnung ist dringend erforderlich.

           Schild Verkehrsberuhigung fehlt an der Ecke Ägidiusweg/Rotter Straße
Schild wurde wieder aufgestellt.
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Diskussion: Das Ordnungsamt soll prüfen, ob ein Schild am Gasserl beim „Bangkok-Restaurant“ möglich ist. Außerdem ist die Einfahrt Rotter Straße zum Marktplatz sehr gefährlich. Fußgängerampel, Querungshilfen sollen an der Nordseite geprüft werden. Die Einfahrt Rotter Straße Richtung Marktplatz wird aber auch als wörtlich „Kreuzung-der-Rücksichtnahme“ gesehen. Alle Verkehrsteilnehmer passen auf. Außerdem werde sich der Verkehr entspannen, sobald die Spange gebaut und die Rückstufung der Ortsstraßen erfolgt ist – so die Prognose eines Ausschussmitgliedes.

           Seiteneingang zur Bücherei schwer zugänglich
Frau Pätzold prüft Umsetzbarkeit (aus personellen Gründen erst nach Einstellung der neuen Kraft im Tiefbauamt)

           Am Marktplatz fehlen weitere Behindertenparkplätze.
Mit baulichen Maßnahmen verbunden.
Prüft auch die die Möglichkeit für Senioren- oder Familienparkplätze?

           Fußgängerfurt am Marktplatz für Sehbehinderte schlecht erkennbar
Rathausplatz: Pflaster ist für Rollstuhlfahrer ungeeignet
Frau Pätzold prüft Umsetzbarkeit (aus personellen Gründen erst nach Einstellung der neuen Kraft im Tiefbauamt)

           Gehweg in der Griesstraße z.T. zu schmal auf der Westseite ggü. Grieswirt
Im Moment aus finanziellen Gründen nicht umsetzbar. Dieser Abschnitt ist auch wenig begangen, da der neue Überweg am Hasi benutzt wird.

           Kopfsteinpflaster im St. Ägidiusweg für Rollstühle nur bedingt geeignet.
Im Moment aus finanziellen und personellen Gründen nicht umsetzbar.

           Rückbau Wasserburger Straße mit Tempo-30-Zone und breiteren Gehwegen ü

           „Bahnweg“ zwischen Wasserburger und Münchener Straße ü

           Fußgängerfurt Marktplatz ü

           Zebrastreifen Bahnhofsplatz ü

           Behindertenparkplätze vor der Stadthalle ü

           Ampel Rotterstraße ü

           Verlegung Zebrastreifen Rosenheimer Straße ü

           Bauliche Verbesserungen der verkehrsberuhigten Schwarzbäckstraße ü

           Barrierefreier Zugang Glonner Straße / Hans-Eham-Platz ü

           Querungshilfe in Straußdorf mit Markierung für Sehbehinderte ü