Tagesordnungspunkt

TOP Ö 3: Informationen

BezeichnungInhalt
Sitzung:17.09.2019   StR/065/2019 
DokumenttypBezeichnungAktionen

Die Sitzungsleiterin trug unter Informationen den Energieverbrauch der neuen Kälteanlage des EHC vor.

 

Die folgenden Zahlen ergeben sich aus den Daten von Kurt Scholz – BEG (Stand: 30.07.2019). Die Kosten der Kälteanlage EHC Klostersee setzen sich zusammen aus Betriebskosten für Strom und Wartung der Kälteanlage, aus Verwaltungskosten und aus Finanzierungskosten. Anteilig entfallen auf die Betriebskosten 50%, auf die Verwaltungskosten 7% und auf die Finanzierungskosten 43% der Gesamtkosten in Höhe von rund 113.000 EUR im Jahr 2018.

 

Betrachtet man die reinen Kosten und Stromverbräuche der Kälteanlage ergeben sich folgende Aussagen:

  • Auffällig sind starke Schwankungen innerhalb eines Monats über die Jahre hinweg, sowohl bei der alten, als auch bei der neuen Anlage. Herr Scholz hat angemerkt, dass der Stromverbrauch der Kälteanlage extrem von den Temperaturen abhängig ist. Fraglich ist, ob die starken Schwankungen bei den Verbräuchen nur auf diesen Faktor zurückzuführen sind.
  • Es sind keine offensichtlichen Einsparungen durch die Inbetriebnahme der neuen Anlage erkennbar.
  • Im direkten Vergleich der einzelnen Monate, gemittelt über jeweils vier Jahre weist die neue Anlage in sechs von 9 Monaten (ausgenommen Mai, Juni und Juli) einen höheren Verbrauch auf.

 

bisheriger Gesamtverbrauch alte Anlage (Januar 2012 – Juli 2015)

     504.510 kWh  

bisheriger Gesamtverbrauch neue Anlage

(August 2015 – Juli 2019)

     711.112 kWh 

 

Die Sitzungsleiterin wies darauf hin, dass noch keine endgültige Aussage getroffen werden kann. Der Bericht über die Stromverbräuche kann nur eine Zwischenstand sein.

 

In der anschließenden Debatte wurden die Finanzierungskosten hinterfragt. Die Verwaltung wird versuchen, die Frage zu klären, wie die Finanzierungskosten verteilt sind: wie viel ist Zinssatz und wie viel ist Tilgung?

 

Die Sitzungsleiterin wies das Gremium noch einmal darauf hin, dass es sich nur um eine Zwischeninformation zum Stromverbrauch der EHC-Kälteanlage und nicht um einen ausgearbeiteten Tagesordnungspunkt zum EHC handele.

 

Es wurde Unmut darüber geäußert, dass die versprochene Stromreduktion von mindestens 30% durch die neue Anlage bislang ausblieb. Die Erste Bürgermeisterin erklärte dazu, dass die Stadt bereits auf die Situation reagiert habe und den Betriebskostenzuschuss für den EHC definitiv nicht erhöht habe.