Tagesordnungspunkt

TOP Ö 3: Kindertageseinrichtung;
Umbau einer Gewerbehalle zur Kinderkrippe;
Maßnahmenbeschluss

BezeichnungInhalt
Sitzung:02.07.2019   StR/063/2019 
DokumenttypBezeichnungAktionen

Der Sachverhalt zum Umbau einer Gewerbehalle zu einer Kinderkrippe in Grafing-Bahnhof wurde von der Ersten Bürgermeisterin in der Sitzung dem Gremium vorgestellt.

 

Im Bau-, Werk- und Umweltausschuss vom 25.06.2019 wurde bereits erklärt, dass die Gewerbehalle über dem Beerdigungsinstitut Imhoff zu einer Kinderkrippe umgebaut werden soll. Diese Halle ist über 500 Quadratmeter groß.

 

Die Sitzungsleiterin zeigte Grafiken zur Örtlichkeit.

 

Der Zugang zur Kinderkrippe befindet sich auf der Rückseite des Gebäudes. Besucher fahren in den Innenhof hinein. Außerdem gibt es im Süden einen Eingangsturm mit Treppe und Aufzug.

Für den Innenbereich der Krippe wurde von einem Architekturbüro bereits eine Vorplanung entworfen. Drei Gruppenräume sind angedacht, mit drei Nebenräumen oder Ruheräumen für die Kinder. Es gibt eine Garderobe und einen Mehrzweckraum. Bei mehr als zwei Gruppen innerhalb einer Einrichtung ist ein Mehrzweckraum oder Turnraum vorgeschrieben.

Darüber hinaus finden sich bereits vorhandene Personalräume, Büro und im hinteren Trakt WC-Räume für das Personal. Auch für eine Küche wäre Platz.

Insgesamt steht eine Fläche von 539 Quadratmeter zur Verfügung.

Kostenschätzung: etwa 1,2 Mio. Euro

 

Es ist angedacht die Kindertagesstätte in der Gewerbehalle als Dauerlösung einzurichten. Grafing-Bahnhof eignet sich als guter Standort, sowohl für das Personal, wie auch für Eltern die mit der S-Bahn nach München fahren.

 

Hinweis:

Die Erste Bürgermeisterin sprach die Situation zwischen Kindereinrichtung und Beerdigungsinstitut an. Die Stadtverwaltung ist mit der Vermieterin in sehr gutem Kontakt. Es wurde die Konfliktlage im Vorfeld gut durchdacht und besprochen. Beiden Parteien ist bewusst, dass unter Umständen manchen Eltern das Zusammenspiel Kita und Beerdigungsinstitut als herausfordernd ansehen könnten.

 

Deshalb: Trauerfeiern finden nicht täglich statt, sondern üblicherweise einmal pro Woche. In dieser Stunde ist klar, dass die Kinder nicht unter dem Fenster des Trauerraumes spielen. Es wird auf die gegenseitige Rücksichtnahme gesetzt.

 

Es gibt keine erschreckenden Bilder. Der Trauerwagen fährt in den hinteren Bereich der Halle. Das Rolltor geht auf, der Wagen fährt ein und das Rolltor schließt sich wieder.

 

Nach der Erläuterung rief die Sitzungsleiterin zur Abstimmung auf.

 

Entsprechend der Empfehlung des Bau-, Werk- und Umweltausschusses sprach sich der Stadtrat in der anschließenden Beratung für die stufenweise Beauftragung der Architekten und Fachplanungsleistungen aus.

 


Nach Vorstellung der geplanten Baumaßnahme „Umbau einer Gewerbehalle zur Kinderkippe in Grafing-Bahnhof“ nebst Kostenschätzung in Höhe von brutto 1.244.230,00 EUR, beschloss der Stadtrat einstimmig, auf Empfehlung des Bau-, Werk- und Umweltausschusses folgende Maßnahmen:

 

a)     Dem Vorhaben wird zugestimmt und die erforderlichen Maßnahmen zur Umsetzung des Vorhabens sollen unverzüglich eingeleitet werden (Maßnahmenbeschluss).

b)     Die Stadtverwaltung soll beauftragt werden eine Trägerschaft für die Einrichtung zu verpflichten.

c)      Die Erste Bürgermeisterin soll ermächtigt werden, die notwendigen Architekten- und Fachplanungsleistungen stufenweise zu beauftragen.

 

Anwesend 22

Der Stadtrat Herr Dr. Karl-Heinz Fröhlich nahm an der Sitzung wieder teil.