Tagesordnungspunkt

TOP Ö 7: Straßenunterhalt;
Pflasterfläche Leonhardikirche;
Maßnahmenbeschluss

BezeichnungInhalt
Sitzung:26.06.2018   BWUA/045/2018 
DokumenttypBezeichnungAktionen

Die Sitzungsleiterin erteilte der Vertreterin des technischen Bauamtes das Wort.

Diese erläuterte die folgende am 18.06.2018 zur Verfügung gestellte Beschlussvorlage:

 

Die Asphaltflächen im Bereich der Leonhardikirche sind stark beschädigt. Es gibt wiederholte Berichte über Stürze.

 

Da der Bereich intensiv von Fußgängern und Schulkindern frequentiert wird, ist eine Erneuerung der gesamten Oberfläche um die Leonhardikirche sinnvoll.

 

 

Vom technischen Bauamt wurde vorgeschlagen, die Asphaltfläche rückzubauen und eine Pflasterfläche herzustellen. So sollten sich die Beschädigungen durch immer wiederkehrende Öffnung durch Drittsparten (Strom, Telekommunikation etc.) eingrenzen lassen.

Bei der Kostenschätzung wurde ein Anteil an Bodenaushub und Unterbau Herstellung berücksichtigt, ebenso wurde teilweise ein Austausch der vorhandenen Granitborde aufgenommen.

 

Es kommen drei Pflastervarianten in Frage:

 

Variante A - Tegularpflaster (Betonpflaster)      Kostenschätzung 25.000,00 EUR brutto

Variante B - Münchner Platte (Betonpflaster)    Kostenschätzung 25.000,00 EUR brutto

Variante C - Granitsteinpflaster                          Kostenschätzung 48.000,00 EUR brutto

 

Variante A, das Tegularpflaster, findet man wie die Münchner Platte der Variante B öfters in Grafing in Bereichen von Fußwegen und Straßen. Das Granitsteinpflaster (grau/anthrazit) entsprechend der Verlegung an der Rotter Straße ist gestalterisch genauso vertretbar.

 

Bezüglich der Haltbarkeit ist Granitsteinpflaster immer dem Betonsteinpflaster vorzuziehen. In Bezug auf die Anschaffungskosten ist Betonsteinpflaster günstiger, jedoch kann man in Anbetracht der solitären Lage und Bedeutung der Leonhardikirche auch die Mehrkosten vertreten.

 

Daher wurde vom technischen Bauamt die Verlegung von Granitsteinpflaster empfohlen. Die Arbeiten können nur in der schulfreien Zeit erfolgen. Da die Pflastersteine längere Lieferzeiten haben, muss bereits zeitnah eine Vergabe erfolgen, um die Arbeiten in den Sommerferien 2018 ausführen zu können.

 

In der anschließenden Diskussion zeigte sich mehrheitlich, dass das Gremium dem Vorschlag der Verwaltung auf Verlegung von Granitsteinpflaster im öffentlichen Bereich der Leonhardikirche kritisch gegenüber stand.

Im Wesentlichen wurde argumentiert, dass man noch zuwarten möge und noch weitere Ideen hierfür gesammelt werden sollen. Da zudem die Leonhardikirche unter Feuchtigkeit leide, sollten evtl. Sanierungsmaßnahmen der Kirchenverwaltung abgewartet werden. Auch könnten z.B. Bürgerideen gesammelt werden bzw. zu Bürgerspenden aufgerufen werden. Gewünscht wurde zudem eine ganzheitliche Betrachtung des Platzes.

 

Es soll aber grundsätzliche natürlich die Verkehrssicherheit gegeben sein.

 


Der Bau-, Werk- und Umweltausschuss beschloss gegen 5 Stimmen, der Verlegung von Pflaster im öffentlichen Bereich der Leonhardikirche und der zeitnahen Umsetzung nicht zuzustimmen.

 

 

Anwesend 11

Herr Franz Frey, Ausschussmitglied, hat entschuldigt die Sitzung verlassen.