Tagesordnungspunkt

TOP Ö 15: Verkehrsplanung;
Ganzheitliche Verkehrsuntersuchung Grafing - Fachbeitrag Radwegekonzept;
Vergabe der Ingenieurleistungen

BezeichnungInhalt
Sitzung:24.04.2018   BWUA/043/2018 
DokumenttypBezeichnungAktionen

Eingangs führte die Erste Bürgermeisterin aus, dass mit Antrag vom 26.07.2016 von der CSU-Stadtratsfraktion die Erstellung eines ganzheitlichen Verkehrskonzeptes für die Stadt Grafing b.M. gefordert wurde. Der Bau-, Werk- und Umweltausschuss hat in Erledigung des Antrags mit Beschluss vom 21.02.2017, TOP 9, das Planungsbüro Obermeyer Planen + Beraten GmbH aus München mit einer ganzheitlichen Verkehrsuntersuchung für Grafing beauftragt.

 

Mit Schreiben vom 02.11.2017 wurde der vorgenannte Antrag von der Fraktion Bündnis für Grafing (BfG) dahingehend erweitert, zusätzlich ein Radwegekonzept und Stellplatzkonzept für Fahrräder für das Stadtgebiet und die Dörfer Grafing zu erarbeiten.

 

Sodann wurde von der Sitzungsleiterin das Wort an den Verwaltungsvertreter zur weiteren Ausführung des Tagesordnungspunktes übergeben. Es wurde berichtet, dass bereits in früherer Zeit schon Verkehrskonzepte für Grafing erstellt wurden, die schließlich auch Handlungsdirektive für die Verkehrsplanung der letzten Jahrzehnte waren. Anhand der konzeptionellen Grundlagen, die sich aber auch weitgehend selbsterklärend aus dem örtlichen Verkehrsnetz ergeben, wurde in den letzten 20 Jahren von der Stadt in Abstimmung mit den Baulastträgern der Staats- und Kreisstraßen ein funktionierendes Radwegenetz entwickelt. Beispielhaft wurden aufgezählt die Radwege an der Aiblinger Straße, der Glonner Straße bis nach Pienzenau bzw. nach Grafing-Bahnhof, den Gindlkofener Weg, der Radweg nach Straußdorf und jetzt parallel zur Ostumfahrung bis nach Ebersberg, die Radwegverbindung von Oberelkofen nach Eisendorf, die Radwegverbindung über die Forellenstraße zu den Wohngebieten an der Wasserburger Straße etc. Eine besondere Herausforderung ist das innerstädtische Wegenetz. Hier arbeitet die Verwaltung an einer Radweghauptverbindung zwischen der Griesstraße und der Aiblinger Straße, die abseits der nach wie vor stark befahrenen Hauptstraßenzüge führt. Im Übrigen sollen verkehrsarme Nebenstraßen als Radwege genutzt werden.

 

Das bestehende Radwegenetzes und die hausinternen Netzkonzepte sollen jetzt im Zusammenhang mit der ganzheitlichen Verkehrsuntersuchung auf mögliche Optimierungen untersucht werden. Ziel ist die Schaffung eines lückenlosen, attraktiven und verkehrssicheren Radwegekonzeptes. Das Angebot für die Zusatzleistung beträgt netto 35.500 EUR. Hinzu kommen ggf. noch zusätzliche Kosten für weitere Verkehrserhebungen, soweit die im Angebot hierfür pauschal unterstellten Zählungen nicht ausreichend sind.

 

Da die Auftragserledigung stufenweise zu erfolgen hat, wurde die Verwaltung vom Bau-, Werk- und Umweltausschuss gebeten, das Gremium zeitnah über die vorliegenden Zwischenergebnisse zu informieren.

 

Anwesend 11

Das Ausschussmitglied Herr Franz Frey hat den Sitzungssaal verlassen.

 


Nach Sachvortrag und kurzer Beratung beschloss der Bau-, Werk- und Umweltausschuss einstimmig, in Erledigung der Anträge der CSU-Stadtratsfraktion vom 26.07.2016 und der Fraktion Bündnis für Grafing vom 02.11.2017 die Ingenieurleistungen für die ganzheitliche Verkehrsuntersuchung Grafing – Fachbeitrag Radwegekonzept – gemäß des Angebots vom 13.04.2018 zum angebotenen Honorar in Höhe von 35.500,00 EUR netto, 42,245,00 EUR brutto, an das Ingenieurbüro Obermeyer Planen + Beraten GmbH, Weissenburger Straße 20-22, 86739 Aschaffenburg, zu vergeben.

 

 

Anwesend 12

Das Ausschussmitglied Herr Franz Frey hat an der Sitzung wieder teilgenommen.