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Sitzung:02.05.2017   BWUA/031/2017 
DokumenttypBezeichnungAktionen

Von der Ersten Bürgermeisterin wurde über die zahlreichen Baustellen in Grafing und das aktuell damit verbundenen Behinderungen berichtet. Primär hat der Bau der Ostumfahrung dazu beigetragen, dass diverse Verkehrsumleitungen vorgenommen werden mussten. Im Zuge dessen, wurde dann seitens der Stadt Grafing b.M. die Kanalbaumaßnahme sowie die Errichtung der Abbiegespur im Bereich der Rotter Straße beauftragt. Es handelte sich um Baumaßnahmen, die ineinandergreifen.

Letzte Woche wurden dann aufgrund von Gleisarbeiten zwischen Grafing und Ebersberg durch eine verkehrsrechtlich Anordnung des Landratsamtes auch noch alle Bahnübergänge komplett gesperrt. Dies brachte erhebliche Beeinträchtigungen, auch für den Schülerverkehr, mit sich.

Die Stadt Grafing hat umgehend reagiert und Sicherungsmaßnahmen eingeleitet. So wurden z.B. Mitarbeiter vom Bauhof zur Absicherung der Bahnübergänge abgestellt, zusätzliche Schülerlotsen zur Verkehrsabsicherung und ein Seniorentaxi, das betroffene Bürgern, deren Mobilität eingeschränkt ist, die Möglichkeit bietet, wichtige Einkäufe, Arztbesuche oder Erledigungen in Grafing tätigen zu können, eingesetzt.

 

Aufgrund der geschilderten Probleme wurden daraufhin vom Landrat kurzfristig alle Beteiligten am 28.04.2017 zu einem Gespräch ins Landratsamt Ebersberg eingeladen. Anwesend waren rund 20 Personen, darunter die Erste Bürgermeisterin der Stadt Grafing, Landtagsabgeordneter Thomas Huber, Vertreter der Polizei, der Deutschen Bahn, der S-Bahn München, der Südostbayernbahn, der Baufirma sowie des Landratsamtes Ebersberg und der Stadt Grafing b.München.

 

In diesem Gespräch konnte die Bürgermeisterin erreichen, dass drei von vier Bahnübergängen im Innenstadtbereich für den Fußgängerverkehr grundsätzlich geöffnet werden, wenn dort gerade keine Baumaßnahmen u.a. mit dem 600 m langen Schienenfahrzeug stattfinden. Seitens der Baufirma wurde die umgehende Umsetzung zugesichert. Die Bauarbeiter werden selbst während der Arbeiten den Fußgängern behilflich sein, die Gleiskörper zu queren, so dies irgendwie darstellbar ist. Ferner bleibt ein Bahnübergang, wie bereits seit Langem vom Landratsamt und der Stadt gefordert, immer für den Autoverkehr frei.

 

Im Anschluss begrüßte die Erste Bürgermeisterin den anwesenden Verwaltungsvertreter, der für weitere Erläuterungen und zur Beantwortung auftretender Fragen zur Verfügung stand.

 

Im Rahmen der anschließenden Aussprache bat ein Ausschussmitglied die Verwaltung, die Bushaltestelle an der Leonhardi-Kirche mittags auf deren Verkehrssicherheit hin zu überprüfen. Lauf Auffassung der Rednerin, sei der Zustand mittags deutlich gefährlicher, als morgens.

 

Des Weiteren wurde aus der Mitte des Gremiums darauf hingewiesen, dass die Verkehrssperrung beim Kreisel in der Rosenheimer Straße von vielen Fahrzeugen übergangen und die neue Straße bereits befahren wird. Dies stellt laut Auffassung der Rednerin eine große Gefahr da, zumal auf der neuen Straße derzeit viele Fußgänger, Kinder etc. unterwegs sind. Es wurde angeregt, die Baustelle künftig mit einen Baustellenfahrzeug abzusichern, dass ein befahren der Straße nicht mehr möglich ist.

 

Die von den Ausschussmitgliedern weiter vorgebrachten Anfragen wurden vom Verwaltungsvertreter beantwortet.