Tagesordnungspunkt

TOP Ö 3: Bauantrag zum Anbau an ein Einfamilienhaus mit Werkstatt auf dem Grundstück Fl.Nr. 96/0 der Gemarkung Öxing (Bergstraße 25a)

BezeichnungInhalt
Sitzung:24.01.2017   BWUA/028/2017 
DokumenttypBezeichnungAktionen

Die Antragsunterlagen wurden vom Verwaltungsvertreter vorgestellt und erläutert. Beantragt wird ein von Stützen getragener Anbau am Obergeschoss des bestehenden Wohnhauses zur Wohnraumerweiterung. Der Anbau hat eine Breite von 2,90 m und eine Länge von 9,70 m.

 

Das Vorhaben liegt im unbeplanten Innenbereich und beurteilt sich somit nach dem Einfügungsgebot (§ 34 BauGB).

 

Das Erweiterungsvorhaben für ein bestehendes Wohnhaus ist hinsichtlich der Art der baulichen Nutzung auch in der dortigen Gemengelage uneingeschränkt gebietsverträglich. Durch die Lage des Anbaus an der Nordseite und damit abseitig zum Betriebsgelände bestehen auch keinerlei Anhaltspunkte, die Störungen des beantragten Vorhabens durch Emissionen der angrenzenden Gewerbeflächen erwarten lassen. Eine nähere Betrachtung des Rücksichtnahmegebotes erübrigt sich deshalb.

 

Auch in Bezug auf das Maß der baulichen Nutzung entspricht der Baukörper mit dem beantragten Anbau dem Einfügungsrahmen. Zum Maß der baulichen Nutzung ergibt sich dieses Ergebnis schon daraus, dass der Anbau hinter den äußeren Ausmaßen des bestehenden Gebäudes zurückbleibt. Auch die entstehende Gebäudelänge ist angesichts der Umgebungsbebauung unproblematisch.

 

Die zur Nordgrenze entstehende grenznahe Bebauung ist bauplanungsrechtlich hinsichtlich der Zulässigkeitskriterien der Bauweise und der zu überbauenden Grundstücksflächen unproblematisch. Da die bauordnungsrechtlich notwendigen Abstandsflächen mittels Übernahme von den angrenzenden Baugrundstücken eingehalten werden, entstehen auch keine bauplanungsrechtlich beachtlichen Rückwirkungen für künftige Baufälle.

 

Erschließung:

Das Wohngebäude wurde ursprünglich auf verschiedenen Buchgrundstücken des zusammenhängenden Betriebsgeländes genehmigt und errichtet, die über die Bergstraße erschlossen waren. Nachträglich wurde das Grundstück dann geteilt und liegt jetzt nicht mehr unmittelbar an öffentlichen Verkehrsflächen an. Für die gesicherte Erschließung sind deshalb die Nachweise für die dingliche Sicherung der straßenmäßigen Erschließung (Zufahrt) und der Leitungsführung noch zu erbringen.

 

Hinweis:

Nachdem keine zusätzliche Wohneinheit entsteht, werden auch keine zusätzlichen Stellplätze erforderlich.

 


Nach Vorstellung der geplanten Baumaßnahme beschloss der Bau-, Werk- und Umweltausschuss einstimmig, dem Bauantrag zum Anbau an ein Einfamilienhaus mit Werkstatt auf dem Grundstück Fl.Nr. 96/0 der Gemarkung Öxing, Bergstraße 25a, das gemeindliche Einvernehmen unter der Voraussetzung zu erteilen, dass der Nachweis für die gesicherte Erschließung des Baugrundstückes (dinglich gesicherte Zufahrt und Leitungsführung zum öffentlichen Straßengrund) erbracht wird.