Tagesordnungspunkt

TOP Ö 2: Wettbewerb Zukunftsstadt;
Antrag für die 2. Phase des Wettbewerbs

BezeichnungInhalt
Sitzung:07.06.2016   StR/024/2016 
DokumenttypBezeichnungAktionen

Die Sitzungsleiterin erteilte dem Vertreter der Verwaltung, Herrn Bauer, das Wort.

Dieser führte Folgendes aus:

 

Die Stadt hat sich im letzten Jahr für den Wettbewerb Zukunftsstadt beworben. Als eine von 50 Kommunen in Deutschland kann an dem Wettbewerb teilnehmen. Dabei soll die Frage behandelt werden, wie soll und wie kann das städtische Leben in Grafing 2030+ aussehen?

 

Derzeit entwickelt die Stadt gemeinsam mit einem Grafinger Softwareunternehmen ein 3D-Informationsportal, um im Dialog mit ihren Bürgerinnen und Bürgern die Visionen für ihre Stadt weiterzuentwickeln.

 

Mit dem 3D-Stadtmodell will sich die Stadt ihren Zukunftsfragen stellen. Das Modell soll konkrete Vorhaben, Entwicklungspotenziale und Visionen abbilden und den Einwohnerinnen und Einwohnern als virtuelles Stadtmodell zur Verfügung stehen. Vor allem kann es als Informationsportal genutzt werden, um die Vision Grafing 2030+ voranzutreiben, so die Idee der Projektbeteiligten.

 

Zu den zu lösenden Problemen in Grafing gehören die zunehmende Verkehrsbelastung, die Situation rund um den Marktplatz, die künftige Entwicklung von Gewerbeflächen, der Themenkomplex „Hochwasser“ sowie die demographische Entwicklung in der Gemeinde, die aktuell eine hohe Zuzugsrate vor allem junger Familien vermeldet.

 

Nachdem die 1. Phase des Wettbewerbs am 31.05.2016 endet, möchten die Stadt sich für die 2. Phase bewerben. Darin sollen die in der 1. Phase identifizierten Themen weiter behandelt werden. Dabei liegt der Hauptaugenmerk auf der wissenschaftlichen Seite, die das Fraunhofer Institut für die Stadt entwickelt. Insgesamt können für die 2. Phase Projektmittel von bis zu 200.000,– € abgerufen werden.

 

Der Antrag für die 2. Phase wurde nun im Stadtrat vorgestellt werden mit Hilfe folgender Powerpoint-Folien:

 

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In der anschließenden Diskussion wies die Verwaltung darauf hin, dass man die derzeitige Kooperation mit der Fa. Cadfem weiterführen werde, auch wenn die Stadt Grafing nicht in die 2. Phase käme. Dann allerdings deutlich abgespeckt.

 

Aus dem Gremium kam  das Argument, dass bei einer Nichtteilnahme an der

2. Phase die Stadt Grafing aber dann quasi verpflichtet sei, die Stadtentwicklung zu forcieren.

Ferner wurde darauf hingewiesen, dass dieser Wettbewerb eine große Chance sei, durch die Bürgerbeteiligung an konzeptfähige Anregungen zu kommen.