Tagesordnungspunkt

TOP Ö 5: Kommunales Energiemanagment;
Softwarelösungen

BezeichnungInhalt
Sitzung:19.04.2016   EB/004/2016 
DokumenttypBezeichnungAktionen

Die Erste Bürgermeisterin erteilt Herrn Gröbmayr das Wort.

 

Dieser weist anfangs darauf hin, dass diese Thematik aus dem Energienutzungsplan heraus den jeweiligen Kommunen empfohlen wurde (Kommunales Energiemanagement)

 

Ausgangslage sei die Tatsache, dass in einer städtischen Liegenschaft  (Rathaus, Schule uvm.) Wasser, Strom und Wärme gebraucht werde. Kommunales Energiemanagement fange schon damit an, dass Stromrechnungen etc. nicht einfach so bezahlt werden, sondern z.B. monatlich hinterfragt werden bzw. nach Unregelmäßigkeiten beim Verbrauch durchforstet werden. Eine weitere Möglichkeit wäre der Einbau automatischer Zähler (Wasser, Strom und Wärme), der den aktuellen Verbrauch melden und auf Logik hin überprüft (z.B. 22 Grad Wärme in einem Schulklassenzimmer an einem Sonntag). Die Software des Systems würde dann eine Nachricht (App, SMS) an z.B. den Hausmeister senden. Bei Einführung eines solchen Systems in allen Liegenschaften wäre nachweislich 10-15% Einsparpotential gegeben. Die Kosten für ein solches digitales System hätten sich nach 1-2 Jahren amortisiert, der Nutzen wäre dauerhaft. Die Datenübermittlung vom digitalen Zähler zur Software laufe über Funk.

 

Die Energieagentur mache den Kommunen folgendes gefördertes Angebot:

 

-       Paket Basis: Energiemanagement für zwei Liegenschaften

-       Erste Liegenschaft: Fernauslese für bis zu 6 Zähler

-       Zweite Liegenschaft: manuelle Erfassung für bis zu 6 Zähler

-       Jährliche Schulung der Liegenschaftsverantwortlichen

-       Jährliche Begehung der Liegenschaft

-       Fachliche Begleitung der Kommune in den Liegenschaften sowie Aufzeigen    nichtmonetärer Optimierungsmaßnahmen und Bericht

 

Preisgestaltung:

 

2.500 € p.a. für Mitgliedskommunen/7.500 € auf Gesamtlaufzeit (3 J.)

(netto 5.400 € für 3 Jahre durch die voraussichtliche Förderung von 2.100 €).

 

Es gäbe bereits 4 Kommunen, die eine Software-Lösung für ihre größten energieverbrauchenden Liegenschaften eingeführt hätten.

 


Der Energiebeirat beschloss einstimmig, dem Stadtrat der Stadt Grafing die Einführung einer solchen Software-Lösung für städt. Liegenschaften zu empfehlen.