Tagesordnungspunkt

TOP Ö 1: EGA 2015;
Nachbesprechung und Vorausschuau

BezeichnungInhalt
Sitzung:14.07.2015   AKWi/002/2015 
DokumenttypBezeichnungAktionen

Die Sitzungsleiterin stellte einleitend fest, dass die EGA in Grafing vom Besucherzuspruch und von dem Engagement der Aussteller insgesamt ein Erfolg war. Trotzdem wolle man einige Punkte ansprechen, die verbesserungswürdig erschienen. Zu dem Gelände gäbe es derzeit keine Alternative. Man müsse froh sein, dass es auch für das Jahr 2019 gesichert sei. Auch wäre kein anderer Termin möglich gewesen.

 

Dann übergab sie dem Vertreter der Verwaltung das Wort, welcher mithilfe einer Präsentation und einigen fotographischen Eindrücken die EGA nochmals Revue passieren lies.   

 

 

 

 

 

 

 

Dann wurde auf die Kritikpunkte und Anregungen eingegangen. Unter anderem wurde in den Raum gestellt, dass die Stände zu teuer gewesen wären. Diese Kritik wurde von mehreren Ausstellern angebracht und bedauert. Auch wurde die Stellwände als zu einfach und die Versorgung im Festzelt als nicht optimal beurteilt. Weiter waren die Parkplätze schlecht beschildert und aufgrund des Regenwetters zeitweise fast nicht passierbar.

 

Die Kommunikation zwischen der Stadt und dem Messebetreiber erschien verbesserungsfähig. Am Ausstellerabend wäre das Umfeld nicht so angenehm gewesen. Es stellte sich die Frage ob die Messe generell gut beworben sei. Insgesamt wären zu viele auswärtige Aussteller vor Ort gewesen.

 

Weiter sei die Ausschilderung der WC-Anlage verbesserungsbedürftig und die Bewirtungshalle nicht schön geschmückt und ausgestattet. Zuletzt sollte man die regionale Rundfunkwerbung verbessern. Die Einbindung mehrerer Schulklassen wurde wieder positiv bewertet.

 

In der anschließenden Diskussion wurde der Termin vom Vertreter des Gewerbeverbandes  als sehr gut geeignet verteidigt. Die Anregung, die EGA mit dem Volksfest zu verbinden und das Catering in die Stadthalle zu verlagern, wurde wegen der Parkplatzproblematik als schwierig angesehen. Auf jeden Fall müsste die Planung und Koordinierung durch die Stadt beim nächsten Mal früher angegangen werden. Die Veranstaltung wurde schon einmal in der Stadthalle durchgeführt, wo sie gut angenommen wurde. Als heimische Veranstaltung muss sie nicht so riesig sein. Dafür sollen auf mehr örtlichen Bezug der Aussteller geachtet werden. Wenn der Aufwand nicht so groß wäre, wären die Kosten auch niedriger. Auch die Möglichkeit die Stände zu teilen, sei gut angenommen worden.  

 

Insgesamt hat sich das Verhalten der Besucher geändert. Viele suchten nur nach Information. Das produziert Kosten, die unter Umständen erst später durch einen Kauf wieder zurückfließen. Leider lässt sich die Besucherzahl schwer messen. Eine genaue Zählung ginge nur über Eintrittspreise. Die Versorgungshalle sei nicht optimal eingerichtet.

 

Der Vertreter des Tourismusvereins schilderte, dass man zusammen mit dem Landratsamt einen Stand hätte, wobei die touristischen Informationen wie Fahrradkarten immer sehr gerne genommen werden. Die Betriebe, die nicht aus Grafing, sondern aus dem Landkreis kommen, zeigen, dass sich die Teilnahme an der Messe rechnet.

 

Die Messe wurde auch schon einmal im Eisstadion abgehalten. Dort sei es aber zu kalt. Die Suche nach einem alternativen Standort gehöre zu den Aufgaben eines Wirtschaftsförderers, falls dieser eingestellt wird.

 

Die Bürgermeisterin erinnerte an die Initiative des Landrats, der vorschlug einen Dialog zwischen den Veranstaltern der Landkreismessen in Grafing und Markt Schwaben zu beginnen. Allerdings hätte der Landkreis keine Kapazitäten, um sich personell stärker zu engagieren. Trotzdem sollten die Messen, so der Landrat, nicht im gleichen Jahr stattfinden, damit man sich die potentiellen Aussteller nicht gegenseitig abwirbt. Die Ausstellungen abwechselnd im Norden und Süden des Landkreises stattfinden zu lassen hielt er für eine gute Idee. Der Landkreis wolle zusammen mit den Kommunen einen Dialog anstrengen und ergebnisoffen diskutieren.