Tagesordnungspunkt

TOP Ö 8: Kindertagesstätten;
Ammeldesituation in den Kindertagesstätten

BezeichnungInhalt
Sitzung:17.03.2015   KUSS/003/2015 
DokumenttypBezeichnungAktionen

Nach Information der Verwaltung ist die Anmeldefrist für die Kindertagesstätten abgelaufen. Die von den Kindertagesstätten erstellten Listen wurden mittlerweile zusammengeführt und vorläufig abgeglichen.

 

Bei den Kindergärten stellt sich die Situation relativ günstig dar. Es befinden sich zwar noch zwölf Kinder auf der Warteliste, diese dürften aber noch unterkommen. Insgesamt 93 Kinder wurden bereits aufgenommen. Bei einigen Vorschulkindern ist der Einschulungstermin am 15. April 2015 noch abzuwarten; erst nach diesem Zeitpunkt steht fest, wie viele Kindergartenplätze tatsächlich frei werden. Man ist sich bei den Trägern sicher, die Kinder unterbringen zu können.

 

Bei den Kinderkrippen bzw. Einrichtungen, die Kinder ab 2 Jahren aufnehmen, können 49 Plätze neu belegt werden. Auf der Warteliste verbleiben 28 Kinder, bei den künftigen Geburten sind 7 Anmeldungen zu verzeichnen. An dieser Anmeldesituation wird sich im Wesentlichen nichts mehr ändern, so dass die Stadt hier entsprechend mit weiteren Angeboten reagieren sollte.

 

Im Augenblick sind die Elternzusagen unterwegs, die Rückmeldungen müssen bis zum 3. März 2015 bei den jeweiligen Einrichtungen vorliegen. In der letzten März-Woche wird eine gemeinsame Besprechung im Sitzungssaal stattfinden, bei der alle Kiga- und Krippenanmeldungen nochmals endgültig abgeglichen werden.

 

Insgesamt halten die Stadt und die Träger rund 530 Plätze in den Kindertagesstätten zur Verfügung. Rund 40 Kinder sind auswärts untergebracht. Es zeichnet sich ab, dass zwar derzeit genügend Kindergartenplätze vorhanden sind, die 72 Krippenplätze aber derzeit nicht ausreichen. Hier wird voraussichtlich weiterer Handlungsbedarf entstehen.

 

Kinder pro Jahrgang:

2014:                     104

2013:                     124        

2012:                     120

2011:                       99

2010:                     129

2009:                     139

Summe                715        

 

In der anschließen Diskussion wollte man erreichen, dass die Anmeldungen priorisiert und zentral ausgewertet werden. Aber nach Auskunft der Verwaltung wollen die Kindergartenleitungen die Hoheit über die Anmeldungen nicht aufgeben.

 

Derzeit versucht die Verwaltung zusammen mit einer Elterninitiative einen Waldkindergarten im Stadtgebiet zu installieren. Auch an eine Zusammenarbeit mit Tagesmüttern ist gedacht.


Der Ausschuss nahm ohne Beschlussfassung Kenntnis