Tagesordnungspunkt

TOP Ö 9: Förderprogramm der Stadt Grafing b.M zur energetischen Gebäudesanierung;
Erhöhung der Fördersätze

BezeichnungInhalt
Sitzung:24.03.2015   BWUA/009/2015 
DokumenttypBezeichnungAktionen

Der Verwaltungsvertreter verwies auf die mit der Ladung an die Stadtratsmitglieder versandte Beschussvorlage.

 

In der Vorlage wurde ausgeführt, dass die Stadt Grafing seit 2008 die Thermografie bzw. den hydraulischen Heizungsabgleich in privaten Wohngebäuden bezuschusst. Die Förderrichtlinien wurden vom Stadtrat am 17.07.2008, TOP 1, beschlossen.

 

Es handelt sich dabei um ein freiwilliges Zuschussprogramm, über dessen Förderrichtlinie der Bau-, Werk- und Umweltausschuss zu entscheiden hat (§ 8 Abs. 1 Nr. 3 Buchstabe a der Geschäftsordnung; Aufgabenbereich Energiewirtschaft).

 

Da seitdem die Preise der Energieberatungsunternehmen für die Thermografie um ca. 50–100 € pro Objekt gestiegen sind, wird vorgeschlagen, nun auch die Fördersätze des städtischen Förderprogramms dementsprechend anzupassen:

 

  • Gebäude bis zu 4 Wohneinheiten: Erhöhung auf 200 € (bisher 175 €)

                Gesamtpreis des Energieberaters ca. 450–480 €

 

  • Gebäude ab 5 Wohneinheiten: Erhöhung auf 300 € (bisher 250 €)

                Gesamtpreis des Energieberaters ca. 650–700 €

 

Der Förderanteil der Stadt würde dann in Zukunft wieder, wie zu Anfang auch, ca. 45 % betragen. Die 50%-Deckelung bleibt weiterhin bestehen, d.h. die Kommune übernimmt max. die Hälfte der tatsächlichen Aufwendungen.

 

Bei max. 10 Förderfällen in der kleineren Kategorie und max. 1 Förderfall in der größeren Kategorie würden jährliche Mehrkosten von 300 € anfallen.

 

Die Erhöhung soll in der nächsten Messperiode ab Herbst 2015 zur Geltung kommen.

 

Der pauschale Fördersatz von 250 € für den Hydraulischen Abgleich von Heizungsanlagen kann unverändert beibehalten werden.

 


Der Bau-, Werk- und Umweltausschuss beschloss einstimmig die Änderung der „Förderrichtlinie der Stadt Grafing b.M. zur energetischen Gebäudesanierung“ vom 17.07.2008 für die Thermografische Analyse wie folgt:

 

Ziffer 5.3.2 erhält folgende Fassung:

Die Zuwendung staffelt sich nach der Größe des Wohngebäudes:

-     Wohngebäude bis zu 4 Wohneinheiten mit einer maximalen Wohnfläche von 300 m²:      200,– €

-     Wohngebäude von 5–8 Wohneinheiten und einer maximalen Wohnfläche von 600 m²:    300,– €.

 

Ziffer 7 erhält folgende Fassung:

Die Förderrichtlinie tritt mit Wirkung zum 01.08.2008 in Kraft. Die Änderungen der Förderrichtlinie für die Thermografische Analyse von privaten Wohngebäuden treten ab 01.08.2015 in Kraft. Maßgeblich für den Geltungszeitpunkt ist die Antragstellung gemäß Ziffer 4.1.