Tagesordnungspunkt

TOP Ö 10: Messung der Luftschadstoffe am Marktplatz für die Dauer eines Jahres;
Antrag von Bündnis für Grafing vom 01.12.2014;
Information

BezeichnungInhalt
Sitzung:24.02.2015   BWUA/008/2015 
DokumenttypBezeichnungAktionen

Eingangs verwies der Verwaltungsvertreter auf die Sitzung des Bau-, Werk- und Umweltausschusses vom 16.12.2014, in der unter Tagesordnungspunkt 15 über den Antrag der Fraktion Bündnis für Grafing e.V. (BfG) vom 01.12.2014 zur Einrichtung einer Messstation zur Messung von Luftschadstoffen beraten wurde. In der genannten Sitzung wurde der Beschluss gefasst, die Durchführung der Luftschadstoffmessungen beim Landesamt für Umwelt über die Untere Immissionsschutzbehörde zu beantragen.

 

Die Untere Immissionsschutzbehörde hat daraufhin mit Schreiben vom 21.01.2015 die Messung beim Landesamt für Umwelt beantragt.

 

Mit Schreiben vom 16.02.2015 ging der Stadt Grafing b.M. die Antwort des Landesamtes für Umwelt zu, mit dem die Durchführung der Luftschadstoffmessungen abgelehnt wird.

 

Begründet wird dies mit Vergleichsberechnungen, die vor der Einrichtung von Messstellen durch das Landesamt für Umwelt durchzuführen sind. Diese ergeben für Grafing, dass derzeit in den belasteten Bereichen die zulässigen Grenzwerte nicht überschritten werden. Auch für die Zeit nach dem Bau der Ostumfahrung werden unter Berücksichtigung der dann prognostizierten verringerten Verkehrszahlen keine unzulässigen Überschreitungen mehr auftreten. Die Durchführung der Messungen wird deshalb abgelehnt.

 

Es wurde auch nochmal kurz erwähnt, dass Hauptursache der Feinstaubbelastung der Schwerlastverkehr ist. Gerade hier wird mit dem anstehenden Bau der Ostumfahrung die Maßnahme durchgeführt, die selbst im Fall einer Überschreitung der Grenzwerte die einzig wirksame Abhilfe schaffen kann. Es ist also auch im Hinblick auf die Verbesserung der Luftqualität das notwendige bereits im Gange.

 

Im Namen der Fraktion Bündnis für Grafing bedankte man sich bei der Verwaltung für die Prüfung des Antrags. Im Folgenden wurde erklärt, dass die Belastung am Marktplatz in dem Schreiben des Bayerischen Landesamtes für Umwelt plausibel erklärt ist und der Antrag des BfG somit beantwortet ist. Abschließend wurde noch angemerkt, dass die Richtlinien der Feinstaubbelastung zwischen der EU und der BHO abweichen und man seitens der Stadt die Problematik der Luftqualität im Auge behalten sollte.

 


Kein Beschluss