Tagesordnungspunkt

TOP Ö 2: Ergebnis über Einberufung und Erfahrungsaustausch "Runder Tisch" vom 29.01.2015

BezeichnungInhalt
Sitzung:10.02.2015   SB/002/2015 
DokumenttypBezeichnungAktionen

Die Caritas hat die Veranstaltung am 29.1.15 zwar übersehen, will aber jedenfalls mitarbeiten.

Frau Hegemann verbleibt laut Aussage der VDK-Kreisgeschäftsführerin Fr. Eham, Ebersberg, als Vertreterin des VDK im Gremium.

Zum diskutierten Thema „Altersarmut“ verkündet Hr. Koller Ergebnisse von Anfragen an Fr. Geissler, LRA, und Hrn. Thomas Huber, Job-Center EBE. Demnach bezogen 2013 46 Personen in Grafing „Grundsicherung im Alter“, das entspricht 1,7% der Altersgruppe 65+ (Vergleichszahl für den Landkreis: 1,46%). Aus dem Job-Center ist zu erfahren, dass es 636 Hartz-IV-Empfänger im Landkreis im Alter von 60–65 Jahre gibt, davon 48 in Grafing. (Vergleichszahl für den Landkreis: 162 Fälle) Die Informationen werden an Hrn. Rombeck von der Tafel weitergegeben.

Der Seniorenbeirat hat damit aber noch keine Einsichten in versteckte Armut gewonnen.

Vom Pflegestern wird Bedarf an ehrenamtlichen Besuchsdiensten gemeldet. Fr. Stöhr verweist diesbezüglich auf ein Senioren-Patenschafts-Projekt in Poing.

Sehr schwierig erscheint die Ermittlung weiterer Daten über Armut aus der Beibringung von Belegen bei Anschaffungen. Fr. Hegemann vom VDK kennt nur einen Fall.

Fr. Stöhr verweist auf den Zusammenhang von Bedürftigkeit und Vereinsamung. Dabei gebe es einen Anspruch auf den zentralen Sozialdienst und damit eine psychosoziale Lebensbegleitung für diejenigen, die den Bezug schon haben, d.h. die 48 Hartz-IV-Empfänger in Grafing.

Erfolge verspricht sich Hr. Siebert aus Kontakte mit den Kirchen. Deshalb sollen die Beiratsmitglieder aus den Kirchengemeinden sich um Informationen bemühen.

Hr. Koller erinnert an die Einladung von Senioren auf das Grafinger Volksfest. Eventuell könnten in diesem Rahmen Anhaltspunkte über Bedürftigkeit erkannt werden.

Hr. Koller möchte auch die regelmäßige Publikation „Grafing aktuell“ nutzen, um einen Bericht über die Arbeit des Seniorenbeirats und das Anliegen „Altersarmut“ zu veröffentlichen.